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Wie funktioniert VAHA?

VAHA ist ein interaktiver Fitness-Spiegel, der personalisierte und ganzheitliche Trainingsinhalte rund um Körper, Geist und Ernährung erlebbar macht. Kombiniert mit weiteren Funktionen erreichst du effektiv und komfortabel dein persönliches Ziel.

Wie groß ist der Spiegel?

Der VAHA Spiegel hat die folgende Größe und Ausstattung: Interaktiver 43" HD Touchscreen, 2 x 12 W Lautsprecher und Mikrofon, WLAN- und Bluetooth-Verbindung, Wide Angle Sony IMX Kamera, Maße: 1700 x 620 x 40 mm, Gewicht: 45 kg, Glas, Aluminium und Stahl edel kombiniert.

Na klar. Teste VAHA risikofrei 30 Tage bei dir zu Hause. VAHA passt doch nicht zu dir? – Wir holen den VAHA Spiegel wieder ab und erstatten dir den vollen Preis, mit Ausnahme des monatlichen Mitgliedsbeitrags (ab 39€) und der Verifizierungsgebühr von 0,99€. Es gelten unsere AGBs.

Kann ich VAHA testen?

Dein VAHA wird mit Wandhalterung und Bodenständer geliefert. Außerdem erhältst du kostenfrei eine Starter-Box im Wert von 79€. Diese enthält Herzfrequenz-Messgerät, Elastikbänder in verschiedenen Stärken, Mikrofasertuch und Glasreiniger, Kameraabdeckung und Benutzerhandbuch.

Was wird geliefert?

Personal Training, neu definiert.

Personal Training bietet dir maximale Erfolge, denn dein Trainingsplan wird perfekt auf dich abgestimmt. Mit VAHA hast du einerseits über 200 Übungen und Workouts immer griffbereit und andererseits kannst du regelmäßig mit einem Personal Trainer direkt über den Spiegel sprechen, so dass er dich beim Training aktiv begleitet, motiviert und korrigiert.

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Was ist in der Lieferung enthalten?

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Wie viel kostet VAHA?

Der Spiegel kostet 2.268€, wenn du ihn direkt kaufst, oder du entscheidest dich für 12, 24 oder 36 Monatsraten ab 63€. Die VAHA-Mitgliedschaft ab 39€ ist losgelöst vom Kauf des VAHA Spiegels zu erwerben und kann nach der Installation erworben werden.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Trisor GmbH, Berlin

 

1. Geltungsbereich

 

1.1 Leistungen. Die Trisor GmbH, Bachstraße 12, 10555 Berlin, (nachfolgend: „Trisor“) vermietet über ihre Webplattform unter der Internetadresse www.trisor.de sowie über eine darüber nutzbare passwortgeschützte, webbasierte oder zum Download verfügbare Software einschließlich mobiler Applikation (gemeinsam „Software“) (das gesamte Online-Leistungsangebot die „Digitale Plattform“) digital gesteuerte Wertschließfächer (nachfolgend: „Schließfach“). Das Schließfach wird in den von Trisor betriebenen Tresorräumen (nachfolgend: „Standorte“) gelagert und ist für den Kunden über einen elektronisch gesteuerten Schließfach-Lademechanismus sowie ein elektronisch wie physisch gesichertes SB-Terminal mit PIN-geschützter Karte und einem zusätzlichen Authentifizierungsverfahren (Fingerabdruck-Scan) zugänglich. Zudem erbringt Trisor weitere begleitende Leistungen, wie bspw. die Sicherung des Standorts und des SB-Terminals (nachfolgend: „Services“) (Digitale Plattform, Zurverfügungstellung des Schließfachs und sonstige Dienstleistungen nachfolgend gemeinsam: die „Leistungen“.


1.2 Umfang. Die nachfolgenden AGB gelten für alle Verträge, welche Trisor mit ihren Kunden (nachfolgend: „Kunden“ bzw. bei Abschluss eines Schließfach-Mietvertrags „Mieter“) abschließt. Abweichende und/oder entgegenstehende AGB erkennt Trisor nicht an.


2. Vertragsschluss, persönliche Daten 


2.1 Vertragstypen. Mit der Registrierung des Kunden auf der Trisor-Plattform kommt ein Vertragsverhältnis zwischen Trisor und dem Kunden gemäß diesen AGB über die Nutzung der Digitalen Plattform (nachfolgend: „Plattform-Nutzungsvertrag“) zustande. Im Zuge der Registrierung hat der Kunde die Möglichkeit, digital über die Online-Plattform einen Mietvertrag über das Schließfach und die Erbringung der begleitenden Dienstleistungen durch Trisor abzuschließen (nachfolgend: „Mietvertrag“) (beide Verträge gemeinsam nachfolgend: „Kundenvertrag“). Der Kunde erkennt an, dass mit dem Kundenvertrag kein Verwahrvertrag gemäß § 688 BGB abgeschlossen wird, d.h. dass Vertragsgegenstand nicht die Obhut über die im Schließfach befindlichen Gegenstände, sondern lediglich die Überlassung des Schließfaches ist.


2.2 Vertragsschluss (Registrierung) 


2.2.1 Registrierung. Um die Digitale Plattform nutzen zu können und ein Schließfach zu reservieren, ist eine Registrierung erforderlich. Die Registrierung ist möglich für volljährige natürliche Personen (Privatperson oder gewerblicher Kunde) mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der Schweiz oder Großbritannien. Die Registrierung kann zudem erfolgen für juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, Personengesellschaften, Genossenschaften und öffentlich-rechtliche Sondervermögen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Kunden müssen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handeln, vgl. auch Ziffer 3.2.


2.2.2 Die Registrierung und der Abschluss des Plattform-Nutzungsvertrags erfolgen in den folgenden Schritten:


(a) Der Kunde wählt zunächst den Trisor-Standort aus, an dem ein Schließfach gewünscht wird.


(b) Der Kunde wählt die gewünschte Schließfachgröße aus. Der Kunde kann für seinen Schließfach-Mietvertrag zwischen den Schließfachgrößen S, M, L zu den nachfolgend genannten Parametern (Größenangaben in Millimetern) wählen:

(I) S mit den Innenmaßen 49 x 235 x 365 und einer maximalen Zuladung von bis zu 3kg

(II) M mit den Innenmaßen 84 x 235 x 365 und einer maximalen Zuladung von bis zu 10kg

(III) L mit den Innenmaßen 186 x 235 x 365 und einer maximalen Zuladung von bis zu 20kg


(c) Der Kunde gibt Anrede, Vor- und Nachname sowie seine E-Mailadresse an.


(d) Der Kunde hinterlegt die Zahlungsmethode, über welche die Kosten des Mietvertrags abgerechnet werden.


(e) Der Kunde prüft die angegeben Daten und bestätigt diese mit Klick auf „Jetzt reservieren“.


2.2.3 Registrierungsdaten. Bei der Registrierung hat der Kunde wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu den abgefragten Daten, einschließlich einiger der benötigten Angaben gemäß Ziffer 3 („Registrierungsdaten“) zu machen. Der Kunde verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass seine Registrierungsdaten nach erfolgter Registrierung stets aktuell sind. Die Angabe falscher Registrierungsdaten oder das Unterlassen deren Aktualisierung ist unzulässig; in schwerwiegenden bzw. Wiederholungsfällen kann der Plattform-Nutzungsvertrag und / oder der Kundenvertrag aus wichtigem Grund gekündigt werden, und ggf. (bspw. bei Vorsatz) der Kunde von einer erneuten Registrierung auf der Digitalen Plattform ausgeschlossen werden.


2.2.4 Nutzungsvertragsschluss. Nach Abschluss der Registrierung sendet Trisor als Plattformbetreiber dem Kunden eine Bestätigungs-E-Mail zu („Registrierungsnachricht“), mit deren Absendung der Plattform-Nutzungsvertrag mit den hierin geregelten Leistungen über die Website bzw. App von Trisor abgeschlossen ist („Nutzungsvertragsschluss“). Mit dem Vertragsschluss ist der Zugang des Kunden zur Digitalen Plattform („Nutzer-Account“) wirksam eingerichtet; nach Vergabe sowie Bestätigung eines Passworts kann der Kunde seine persönlichen Daten jederzeit einsehen und ändern. Für die Durchführung der Registrierung und der Nutzungs-Vertragsschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 1€ erhoben. Kündigt oder widerruft der Kunde seinen Vertrag bevor eine ID-Prüfung (Ziffer 2.3.1.) durchgeführt wurde, wird dieser Betrag zurückerstattet. Die Reservierung und Freischaltung des Schließfaches sowie die Schließfach-Miete erfolgen entgeltlich gemäß den folgenden Bestimmungen.


2.2.5 Plattform-Leistungen. Mit wirksamem Nutzungsvertragsschluss ist der Kunde zur Inanspruchnahme der digitalen Plattform berechtigt, d.h. die folgenden Leistungen sind - entweder umgehend oder aufgrund technischer Beschränkungen erst nach erfolgter Schließfach-Freischaltung (Ziffer 2.3.2) zu den nachfolgend geregelten Konditionen verfügbar:


(a) Schließfach-Reservierung 


(b) Registrierung und Entfernen von Zugriffsberechtigten (entgeltlich, Ziffer 2.3.5)


(c) Abruf des Zugriffprokotolls des Schließfaches


(d) Änderung der hinterlegten persönlichen Daten


(e) Änderung des hinterlegten Zahlungsmittels


(f) Abruf von Rechnungen und der Zahlungshistorie


(g) Temporäre und dauerhafte Sperrung der eigenen Karte


2.2.6 Schließfach-Reservierung, aufschiebend bedingter Mietvertrag.

(a) Schließfachauswahl. Während der Registrierung hat der Kunde bereits die gewünschte Größe des Schließfaches ausgewählt (Ziffer 2.2.2(b)). Vorbehaltlich der Verfügbarkeit weiterer Größen am Freischaltungstag kann die gewünschte Größe während des Freischaltungstermins abhängig von der Verfügbarkeit mit Zustimmung von Trisor geändert werden.

(b) Aufschiebende Bedingung. Der Mietvertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung der Bestätigung seitens Trisor über die wirksame ID-Prüfung und Schließfachfreischaltung gemäß Ziffer 2.3 („Bedingungseintritt“).

(c) Reservierungsverhältnis. Bis zum Bedingungseintritt besteht zwischen den Parteien ein Reservierungsverhältnis, d.h. der Kunde hat einen Anspruch (ggf. gegen Zahlung einer Freischaltungsgebühr gem. Ziffer 6.3 auf Zurverfügungstellung eines Schließfachs (Ziffer 2.3), sobald der Mietvertrag wirksam wird. Sofern am gewählten Standort kein Schließfach für den Kunden verfügbar ist, wird der Kunde im Rahmen der Registrierung hierüber informiert und kann wählen, ob er den Registrierungsvorgang abbrechen oder eine Nachricht erhalten will, sobald ein Schließfach frei wird; im letzteren Fall kann der Kunde im Rahmen der Registrierung auswählen, ob er die Schließfach-Reservierung zu dem angegeben Zeitpunkt, über den er von Trisor per E-Mail informiert wird („Reservierungsbestätigung“), beginnen möchte. Die Schließfachreservierung gilt für einen Zeitraum von vier (4) Wochen ab Erhalt der Registrierungsnachricht bzw. der Reservierungsbestätigung („Reservierungszeitraum“) bei bereits eröffneten Standorten, oder ab Eröffnungsdatum (bei Reservierungen welche vor Eröffnung des Standortes getätigt wurden). In diesem Zeitraum kann der Kunde den Prozess der Schließfach-Freischaltung beginnen.

(d) Reservierungsgebühren. Während des Reservierungszeitraums fällt grundsätzlich noch kein Mietzins gemäß Ziffer 6 an. Vereinbart der Kunde jedoch innerhalb des Reservierungszeitraums keinen Freischaltungstermin (Ziffer 2.3.1) oder nimmt er einen verbindlich vereinbarten Freischaltungstermin nicht wahr, wird nach einem Monat eine monatliche Reservierungsgebühr in Höhe des vollen Mietzinses fällig. Freischaltungstermine sind bis zu 48 Stunden vor dem Termin elektronisch über die Plattform änderbar; danach sind sie verbindlich. Der Kunde bestätigt die Zahlungspflicht und die Zahlungsart (Ziffer 2.2.6 findet Anwendung) im Rahmen der digitalen Vornahme der Reservierung.

(e) Ende des Reservierungszeitraums. Der Reservierungszeitraum endet vorzeitig mit der erfolgreichen Schließfach-Freischaltung. Vereinbart der Kunde trotz erfolgreicher ID-Prüfung (Ziffer 2.3.1) länger als zwei (2) Monate nach Abschluss des Nutzungsvertrages keinen Termin zur Freischaltung oder schlägt die ID-Prüfung fehl, ist Trisor berechtigt, den Reservierungszeitraum zu beenden; in diesem Fall wird die Reservierungsgebühr für angebrochene Monate in voller Höhe berechnet und nicht zurückerstattet.


2.2.7 Zahlungsarten. Der Kunde kann unter den nachfolgend genannten sowie ggf. weiteren auf der Digitalen Plattform angegebenen Zahlungsarten wählen. Aufgrund technischer Einschränkungen hat der Kunde kein Anspruch auf ein bestimmtes Zahlungsverfahren. Die angebotenen Zahlungsmethoden sind grundsätzlich für den Kunden kostenfrei nutzbar:


(a)Kreditkarte 

(b) Paypal

(c) Lastschriftverfahren


2.2.8 Schutz von Zugangsdaten.Der Kunde verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass seine Zugangsdaten, insbesondere sein Passwort, Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Ausschließlich er ist verantwortlich für sämtliche über seinen Nutzer-Account ablaufenden Handlungen. Sofern Anhaltspunkte für den Missbrauch des Nutzer-Accounts bestehen oder Dritte dennoch Kenntnis von den Zugangsdaten erlangt haben, ist der Kunde verpflichtet, dies Trisor umgehend anzuzeigen. Trisor wird die Zugangsdaten des Nutzers nicht an Dritte weitergeben und diese nicht per E-Mail oder Telefon bei ihm abfragen.


2.3 Schließfach-Freischaltung 


2.3.1 ID-Prüfung. Nach Abschluss der Registrierung und vor Auswahl eines Freischaltungstermins muss der Kunde sich durch Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments im Sinne des Geldwäschegesetzes identifizieren („ID-Prüfung“). Zur Durchführung dieser ID-Prüfung kann der Kunde aus mehreren Varianten wählen; darunter beispielsweise die ID-Prüfung im Wege des Postident-Verfahrens über die Deutsche Post AG. Für den Fall, dass die ID-Prüfung über einen beauftragten Dienstleister durchgeführt wird, gelten die Bestimmungen des Dienstleisters. Aufgrund technischer Beschränkungen hat der Kunde keinen Anspruch auf eine bestimmte Variante zur Durchführung der ID-Prüfung. Die ID-Prüfung ist für den Kunden kostenfrei.


2.3.2 Freischaltungstermin. Der Kunde kann einen persönlichen Termin zur Freischaltung eines Schließfaches am gewählten Standort vereinbaren („Freischaltungstermin“). Sollte die Identifizierung aufgrund von Verdachtsfällen durch einen Identifikations-Partner abgelehnt werden, behält sich die Trisor GmbH das Recht vor den Vertrag aufzulösen. Im Rahmen des Freischaltungstermins wird die elektronische Freischaltung durchgeführt, die der Kunde in seinem Kunden-Account oder per E-Mail bestätigen muss und nach welcher das Schließfach benutzbar ist („Schließfach-Freischaltung“). Am Freischaltungstermin muss der Kunde das Ausweisdokument mitführen, dass zur ID-Prüfung (Ziffer 2.3.1) genutzt wurde. Dieses muss am Tag der Freischaltung für mindestens sechs (6) Monate gültig und für Scans maschinenlesbar sein.


2.3.3 Kundenkarte, Biometrische Erfassung und Schlüsselübergabe. Im Rahmen der Schließfach-Freischaltung wird auf Basis einer digital separat zu erteilenden Einwilligungserklärung des Kunden der Fingerabdruck des Kunden über einen elektronischen Scanner erfasst und auf der Kundenkarte des Kunden („Kundenkarte“) gespeichert („Biometrische Erfassung“). Die biometrischen Daten des Kunden werden ausschließlich auf seiner Kundenkarte gespeichert. Unmittelbar vor der Biometrischen Erfassung vergibt der Kunde über eine Hardware-Vorrichtung vor Ort eine persönliche PIN für seine Kundenkarte („PIN“), welche dem Kunden zuvor, gemeinsam mit 2 Schlüsseln, am Standort übergeben wurde. Die Biometrische Erfassung ist für den Abschluss des Mietvertrages zwingend. Die Vervielfältigung des Schlüssels ist ausdrücklich untersagt.


2.3.4 Zugang zum Schließfach. Die Kombination aus Kundenkarte und PIN ermöglicht dem Kunden Zutritt zu den Räumlichkeiten, in denen sich das bzw. die SB-Terminals befinden. Nach Auswahl eines leeren SB-Terminals kann der Kunde am SB-Terminal Zugriff auf das Schließfach nur dann erhalten, wenn er sich mit seiner Kundenkarte, PIN sowie mit seinem Fingerabdruck und Schlüssel identifiziert hat.


2.3.5 Legitimierte Personen.

(a) Sofern der Kunde eine natürliche Person ist, kann er über die digitale Plattform bis zu fünf (5) Bevollmächtigten für die Nutzung des Schließfachs („Bevollmächtigter“) benennen, sofern er diese eindeutig durch Upload einer Kopie des Personalausweises oder Reisepasses spezifiziert. Ein Anspruch auf Zulassung einer Legitimierten Person besteht nur bei Angehörigen des Kunden (§ 15 der Abgabenordnung (AO)), Trisor behält sich vor andere Personenkreise nicht als legitimierte Personen zuzulassen. Der oder die Bevollmächtigte muss sodann selbst die ID-Prüfung und sowie Freischaltung nach 2.3.2 und 2.3.3 durchlaufen und erhält gegen Zahlung einer Gebühr in Höhe von EUR 14,90 (inkl. USt.) bei Neukunden seine eigene Kundenkarte. Die Gebühr wird nach erfolgter Freischaltung automatisch mit der nächsten Abrechnung dem hinterlegten Zahlungsmittel des Kunden in Rechnung gestellt und ist je nach gewähltem Zahlungsmittel (Ziffer 2.2.7) zahlbar. 


(b )Sofern der Kunde keine natürliche Person ist, ist er berechtigt, über seinen Kunden-Account bis zu fünf (5) in einem elektronisch öffentlich einsehbaren Register (Gesellschaftsregister, Handelsregister) eingetragene gesetzliche Vertretungsberechtigte (insbesondere Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen) („Gesetzliche Vertreter“) und bis zu einen (1) zusätzlichen Bevollmächtigten für die Nutzung des Schließfaches zu benennen; Sätze 2 und 3 des vorstehenden Absatz (a) gelten entsprechend. Bevollmächtigte im Sinne der vorstehenden Absätze (a), (b), Ziffer 4.4 sowie Gesetzliche Vertreter werden jeweils als „Legitimierte Personen“ definiert. 


2.3.6 Verlust der Kundenkarte. Bei Verlust einer Kundenkarte durch den Kunden oder Legitimierte Personen hat der Kunde Trisor unverzüglich zu unterrichten und die jeweilige Karte sperren zu lassen. Der Kunde haftet für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Verlust einer auf ihn oder Legitimierte Personen ausgestellten Kundenkarte entstehen. Eine Sperrung ist jederzeit über die entsprechende Funktion im Kundenbereich der Digitalen-Plattform möglich. Im Kundenbereich kann der Kunde anschließend die Ausstellung einer neuen Kundenkarte beantragen. Für die Abholung einer neuen Karte muss über den digitalen Kundenbereich ein persönlicher Termin am Standort vereinbart werden, da die biometrischen Merkmale erneut erfasst werden müssen. Für diesen Vorgang erhebt Trisor eine Gebühr von EUR 49,50 (inkl. USt.).


2.3.7 Verlust des Schlüssels. Bei Verlust des Schließfachschlüssels ist Trisor unverzüglich über den Kundenbereich der Digitalen Plattform zu unterrichten. Aufgrund technischer Beschränkungen ist die Anfertigung einer Schlüsselkopie nicht möglich, sodass im Verlustfall das Schließfach geöffnet und ein neues Schloss eingebaut werden muss. Die Kosten werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Eine Anfertigung von Schlüsselkopien ist ausdrücklich untersagt.

 

3. Aufzeichnungs- und Auskunftspflichten

 

3.1 Der Kunde ist sich bewusst, dass Trisor als Überlasser von Schließfächern Aufzeichnungs- und Auskunftspflichten gemäß § 154 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) unterliegt. Insofern ist Trisor verpflichtet, sich vor Freischaltung des Schließfachs Gewissheit über die Person und Anschrift jedes Verfügungsberechtigten und jedes wirtschaftlich Berechtigten im Sinne des Geldwäschegesetzes (GWG) zu verschaffen und die entsprechenden Angaben in geeigneter Form, z.B. in einer Datei, festzuhalten. Trisor hat insoweit sicherzustellen, dass er gesetzlich zuständigen Behörden jederzeit Auskunft erteilen kann, wer als Kunde oder Legitimierte Person über den Inhalt eines Schließfachs verfügungsberechtigt bzw. – entgegen den Regelungen der vorstehenden Ziffer 2.2.1 – wirtschaftlich Berechtigter im Sinne des GWG ist. Zu diesem Zweck wird ein für ein für Dritte nicht einsehbares elektronisches Verzeichnis der Verfügungsberechtigten geführt. Die Gültigkeit der Daten darf kontinuierlich überwacht und ihre Aktualität in angemessenem Abstand abgefragt werden.

 

3.2 Vor diesem Hintergrund wird der Kunde mindestens fünf (5) Tage, im Ermessen von Trisor sind unter Umständen auch geringe Vorlaufzeiten möglich, vor seinem Freischaltungstermin Trisor insbesondere die nachfolgend genannten Daten mitteilen und Trisor unaufgefordert und unverzüglich etwaige zukünftige Änderungen dieser Daten über sein Nutzerprofil elektronisch mitteilen:



a) Im Fall, dass der Kunde eine Privatperson ist: 

- Vor- und Nachname 

- Geburtsort, Geburtsdatum 

- Staatsangehörigkeit 

- Wohnanschrift 

- Personalausweis oder Reisepass über Identitätsnachweis durch Postident- Verfahren oder einen von Trisor bevorzugten Online-Identifikations-Anbieter 

- Bestätigung dass der Kunde im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handelt. 


b) Im Fall, dass der Kunde keine natürliche Person ist: 

- Firma bzw. Name 

- Rechtsform 

- Anschrift des Sitzes bzw. der Hauptniederlassung 

- Nummer in einem elektronisch einsehbaren Handels-/Gesellschafts- /Genossenschaftsregister oder anderes gesetzlich vorgeschriebenes Register 

- Vertretungsberechtigte (bspw. Vorstände, Geschäftsführer) unter Angabe deren Vor- und Nachnamens, Geburtstag, Wohnort und Art der Vertretungsberechtigung 

- Bezüglich Legitimierter Personen gemäß Ziffer 2.2: Personalausweis oder Reisepass über Identitätsnachweis durch Postident-Verfahren oder einen von Trisor bevorzugten Online-Identifikations-Anbieter 

- Geschäftliche e-mail Adresse 

- Personen, die als wirtschaftlich Berechtigte mehr als 25% der Kapitalanteile oder Stimmrechte an dem Kunden halten (einschließlich diese betreffenden Informationen gemäß der vorstehenden Absätze dieses lit. b)) 

- Bestätigung, dass der Kunde im eigenen Namen und auf eigene Rechnung handelt. 


3.3 Sofern ein Kunde die unter Ziffer 3.2 genannten Informationen nicht in der vorgeschriebenen Form zur Verfügung stellen kann, ist Trisor berechtigt, die Identität anhand geeigneter Daten bzw. Unterlagen zu überprüfen. Zudem behält sich Trisor das Recht vor, die Legitimationsnachweise auch nach der Durchführung der ID-Prüfung stichprobenweise bei Betreten der Geschäftsräume im Original zu überprüfen.


4. Schließfach-Mietvertrag 


4.1 Nach erfolgreicher Schließfach-Freischaltung gemäß Ziffer 2.3 vermietet Trisor an den Mieter das im Rahmen der Schließfach-Freischaltung näher bezeichnete Schließfach im Tresorraum des im Rahmen der Schließfach-Freischaltung näher bezeichneten Standorts. Der Mietvertrag wird mit Eintritt der aufschiebenden Bedingung gemäß Ziffer 2.2.5(k) wirksam.


4.2 Die Rechte aus diesem Mietvertrag sind nicht übertragbar. Eine Untervermietung oder Nutzungsüberlassung des Schließfachs sowie die Einlagerung von Gegenständen Dritter sind nicht gestattet. 


4.3 Der Zugriff auf ein Schließfach kann aus Sicherheitsgründen nur durch den Kunden und Legitimierte Personen erfolgen.


4.4 Stirbt ein Mieter, so ist der Zugang zum jeweiligen Schließfach dem Erben unter Vorlage eines Erbscheins, bei mehreren Erben einem (1) von diesen gemeinschaftlich schriftlich Bevollmächtigten unter Vorlage eines Erbscheins, oder einem Testamentsvollstrecker unter Vorlage eines Testamentsvollstreckerzeugnisses zu gewähren. Trisor wird die Unterlagen rechtlich prüfen und nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung eine Anpassung der im System hinterlegten Legitimierten Personen ermöglichen. Mehrere Erben sind nur durch einen von ihnen bestellten gemeinsamen schriftlich Bevollmächtigten vertretungsberechtigt. Jeder Erbe, Bevollmächtigte oder Testamentsvollstrecker hat das Legitimierungsverfahren im Sinne von Ziffern 2.3.5 und 3 zu durchlaufen.


5. Zugang zur Mietsache 


5.1 Der Mieter erhält mit Abschluss der Freischaltung eine personalisierte Kundenkarte („Zugangskarte“) sowie PIN, die ihm täglich 24 Stunden (ausgenommen zu notwendigen Wartungszeiten oder bei Betriebsunterbrechungen aufgrund höherer Gewalt) Zugang zu einem nur Kunden mit Zugangskarte und PIN zugänglichen verschlossenen Raum („Terminal-Bereich“) gibt, in welchem das SB-Terminal für den Zugriff auf das Schließfach aufgebaut ist. Der Kunde bzw. Legitimierte Personen dürfen den Terminal-Bereich grundsätzlich nur allein betreten. Der Kunde bzw. die Legitimierten Personen haben die für den Terminal-Bereich und den Standort jeweils geltende Hausordnung zu beachten.


5.2 Der Terminal-Bereich wird durch eine Videoaufzeichnung gesichert. Aufgenommen werden dabei die den Terminalbereich betretenden Personen, nicht aber die Einbringung oder Entnahme von Gegenständen aus der Schließfach-Kassette. Mit Abschluss des Kundenvertrages erteilen die Kunden ihr Einverständnis mit der der vorgenannten Videoaufzeichnung. Das Einverständnis ist während der Laufzeit des Kundenvertrages nicht widerrufbar.


5.3 Der Mieter ist für die sichere Aufbewahrung der Karte allein verantwortlich. Die im Zusammenhang mit Verlust einer Zugangskarte anfallenden Kosten trägt der Mieter. Es gilt im Übrigen Ziffer 2.3.6


5.4 Der Mieter ist verpflichtet, für den ordnungsgemäßen Verschluss des Schließfachs Sorge zu tragen. 


6. Mietzins, Kosten 


6.1 Mietzins. Der Mieter zahlt für die Miete des Schließfaches einen im Rahmen der Registrierung vereinbarten monatlichen Mietzins, zahlbar jeweils mit Schließfach-Freischaltung und sodann jeweils in den nachfolgenden Monaten für den jeweils begonnenen Monat im Voraus. Wenn der Kunde im Rahmen des Abschlusses den Kundenvertrags die Option wählt, den Mietzins für ein (1) Jahr im Voraus zu entrichten, gewährt Trisor dem Mieter einen im Kundenvertrag näher bestimmten Rabatt auf den jährlichen Mietzins.


6.2 Anpassung des Mietzinses. Anpassung des Mietzinses. Erstmalig nach Ablauf von einem (1) Jahr ab Vertragsschluss ist Trisor nach eigenem Ermessen berechtigt, den Mietzins unter Berücksichtigung der Entwicklung der allgemeinen Marktverhältnisse und der laufenden Kosten jeweils zum 30. Juni eines jeden Kalenderjahres anzupassen. Die Anpassung ist dem Kunden im Voraus in Textform und mit einer entsprechenden Begründung versehen mitzuteilen. Widerspricht der Kunde der Anpassung in Textform binnen vier (4) Wochen nach Absendung der Mitteilung, bleibt der Mietzins unverändert. Im Übrigen gilt für den Fall des Widerspruchs Ziffer 11.2.


6.3 Freischaltungsgebühren. Nach erfolgter Freischaltung des Schließfaches zahlt der Kunde eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von EUR 14,90 (inkl. USt.) welche die Durchführung der Schließfach-Freischaltung einschließlich ID-Prüfung, Biometrischer Erfassung des Kunden bzw. im Fall von juristischen Personen der ersten Legitimierten Person und die Zurverfügungstellung einer Kundenkarte sowie eines Satzes Schließfachschlüssel umfasst. Für die zweite Legitimierte Person pro Kunde erhebt Trisor eine Gebühr von EUR 14,90 (inkl. USt.). Die vorgenannten Kosten werden nach Durchführung des Verfahrens zur Schließfachfreischaltung gemäß Ziffer 2.3 automatisch dem hinterlegten Zahlungsmittel belastet. Sofern der Kunde in das Verfahren zur Schließfach-Freischaltung durch Beginn der ID-Prüfung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist eintritt, sind die Gebühren durch Trisor nicht zurück zu erstatten.


6.4 Zahlungsweise. Der vereinbarte Mietzins ist je nach Zahlungsfrequenz monatlich oder jährlich im Voraus, kostenfrei an den Vermieter auf das im Rahmen der Registrierung angegeben Konto zu zahlen. Der Kunde kann alternativ die bei der Registrierung angegebenen Zahlungsweisen nutzen (vgl. Ziffer 2.2.7). Die Zahlung ist jeweils spätestens zum wiederholenden Stichtag der Schließfachfreischaltung zu entrichten. Für die Rechtzeitigkeit der Zahlung kommt es nicht auf die Absendung, sondern auf den Eingang der Zahlung an. Trisor stellt dem Mieter über die Digitale Plattform außerdem ein Formular zur Erteilung einer Einzugsermächtigung zur Verfügung.


7. Einbringungsfähige Gegenstände, Verantwortung des Mieters 


7.1 Gegenstände. Die Schließfächer dürfen ausschließlich zur Aufbewahrung von Wertpapieren, Urkunden, Dokumenten, Datenträgern, Schlüsseln, Edelmetallen, Edelsteinen, Schmuck und vergleichbaren Gegenständen, von denen jeweils keine Gefahr für Leben oder Gesundheit andere Kunden, die Funktionsfähigkeit und den ungestörten Betriebsablauf der Schließfachanlage, die Güte und Beschaffenheit der dort eingebrachten Gegenstände anderer Kunden und /oder für das Gebäude und keine Verunreinigungen ausgehen können, genutzt werden. Das Gewicht der eingelagerten Gegenstände darf das jeweils zugelassene Höchstgewicht (Ziffer 2.2.2(b)) nicht überschreiten.gelassene Höchstgewicht (gemäß Ziffer 2.2.5) nicht überschreiten. 


7.2 Sicherheitsvorschriften. Das Schließfach darf insbesondere nicht zur Aufbewahrung von gefährlichen - insbesondere feuergefährlichen - Sachen oder Gütern verwendet werden. Gefährliche Sachen bzw. Güter (Gefahrgut) sind nach den Gefahrgutvorschriften Stoffe und Gegenstände, von denen bei Unfällen oder unsachgemäßer Behandlung während der Lagerung bzw. Verwahrung Gefahren für Menschen, Tiere, Sachen oder die Umwelt ausgehen können. Darüber hinaus ist die Einlagerung von Gegenständen verboten, wenn und soweit das Gesetz den Besitz, den Gebrauch oder die Verwahrung solcher Gegenstände verbietet (z.B. Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz, Atomgesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz.


7.3 Überwachung, Einsichtnahme. Der Schließfachinhalt wird in Bezug auf sein Gewicht bei jeder Einbringung in den Tresorraum geprüft. Eine weitere Prüfung des Schließfachinhalts erfolgt durch Trisor nicht. Der Mieter steht verschuldensunabhängig dafür ein, dass der jeweilige Inhalt seines Schließfachs stets den Sicherheitsvorschriften und den Anforderungen der Ziffer 7.1 entspricht („Persönliche Versicherung“). Bei begründetem Verdacht der Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften kann Trisor (a) die Öffnung und Einsichtnahme in das Schließfach im Beisein des Mieters oder einer Legitimierten Person und / oder (b) die unverzügliche Räumung des Schließfachs verlangen. Kommt der Kunde einer dementsprechenden Aufforderung in Textform (§ 126 b BGB) nicht binnen einer (1) Woche nach, ist Trisor zur außerordentlichen Kündigung des Mietvertrages aus wichtigem Grund und umgehender Räumung des Schließfaches auf Kosten des Kunden berechtigt. 


7.4 Gefahr in Verzug. Sofern nach vernünftiger Einschätzung von Trisor der Schließfachinhalt Gefahren für Leib, Leben oder Sachen verursachen könnte, die durch Maßnahmen nach Ziffer 7.3 nicht oder nicht rechtzeitig beseitigt werden können, ist Trisor berechtigt, das Schließfach auf Kosten des Kunden in Gegenwart eines zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Rechtsanwalts oder Wirtschaftsprüfers unter Aufnahme eines schriftlichen Protokolls von Fachpersonal öffnen zu lassen und den Inhalt des Schließfachs gerichtlich zu hinterlegen. Trisor wird den Mieter vorher hierüber unverzüglich in Textform (§ 126b BGB) schriftlich benachrichtigen. Soweit dies nicht zur Verhinderung oder Beseitigung von Gefahren für Leib, Leben oder Sachen erforderlich ist, nimmt Trisor vom Inhalt der Schließfach-Kassette keine Kenntnis; insofern trifft Trisor auch keine Pflicht zur Nachprüfung, ob ein Kunde seinen Verpflichtungen gemäß Ziffer 8.2 nachkommt.


7.5 Eigentum. Die in die Schließfächer und die darin befindlichen Kassetten eingebrachten Gegenstände verbleiben im Eigentum des Kunden. Trisor weist vorsorglich darauf hin, dass im Falle einer Insolvenz von Trisor der Schließfachinhalt nicht in die Insolvenzmasse fallen würde, sondern im Fall einer Kündigung des Mietverhältnisses durch einen Insolvenzverwalter dem Mieter ein Herausgabeanspruch zustünde.


8. Versicherung 


8.1 Standarddeckung. Der Inhalt jedes Schließfaches ist durch den Vermieter über eine abgeschlossene MultiRisk-Versicherung in Höhe von EUR 5.000,00 (fünftausend Euro) („Standarddeckungssumme“) gegen Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion), Einbruchdiebstahl, Vandalismus bei Einbruchdiebstahl und Raub innerhalb der Geschäftsräume versichert. Für die vorgenannten Gefahren haftet Trisor im Rahmen des Versicherungsschutzes bis EUR 5.000,00 pro Mietvertrag, ohne dass er den Eintritt der Gefahr zu vertreten haben muss. Diese Haftungserweiterung geht den Regelungen aus Ziff. 9. vor. Diese verschuldensunabhängige Haftung für die vorgennannte Gefahren besteht nur soweit der Versicherer Versicherungsschutz gewährt. Die Versicherungsprämie bis zur Höhe dieser Versicherungssumme  trägt Trisor. Bei Einlagerung höherer Werte ist der Mieter verpflichtet, dies Trisor anzuzeigen.


8.2 Dokumentation. Der Mieter hat für ausreichende Dokumentation der eingebrachten Werte in Form von Gutachten, Bildmaterial, Lieferscheinen, Rechnungen, etc. zu sorgen (Obliegenheit), um bei einem Schadensfall entsprechende Nachweise führen zu können. Der Mieter ist verpflichtet, die verwahrten Sachen sofort nach Entnahme aus dem Schließfach auf entstandene Schäden, Verluste usw. zu überprüfen und Trisor evtl. Verlust oder Beschädigung schriftlich anzuzeigen.


8.3 Höherversicherung. Trisor und Mieter können gesondert vereinbaren, dass die verschuldensunabhängige Haftung von Trisor gemäß 8.1. für die in 8.1. genannten Gefahren auf höhere Beträge erweitert wird. Hierfür vereinbaren die Parteien ein Entgelt zusätzlich zur Miete. Auch diese zusätzliche Haftung von Trisor besteht nur soweit Versicherungsschutz gewährt wird.


9. Haftung 


9.1 Gesetzliche Haftung. Bei vorsätzlichen und grob fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet Trisor nach den gesetzlichen Vorschriften.


9.2 Haftungsbeschränkung. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Trisor nur bei Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf („Kardinalpflichten“). Die Haftung für die einfach fahrlässige Verletzung von Kardinalpflichten ist auf solche typischen Schäden und/oder einen solchen typischen Schadensumfang begrenzt, welche/welcher zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhersehbar war/waren. Vorstehende Beschränkungen gelten auch für gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von Trisor.


9.3 Vorbehalt gesetzlich zwingender Haftung. Vorstehende Beschränkungen gelten nicht für die Haftung aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei der Übernahme ausdrücklicher Garantien seitens Trisor. Diese AGB enthalten keine Garantien im vorstehenden Sinne, d.h. eine Garantiehaftung kann sich nur aufgrund von individualvertraglichen Abreden ergeben. Solche Garantien ergeben sich keinesfalls aus allgemeinen Werbe- oder Produktinformationen auf der Digitalen Plattform.


9.4 Externe Links. Die Website der Digitalen Plattform enthält Links auf externe Webseiten Dritter. Auf die Inhalte dieser direkt oder indirekt verlinkten Webseiten hat Trisor keinen Einfluss. Für die Richtigkeit der Inhalte ist immer der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich, weshalb Trisor diesbezüglich keinerlei Gewähr übernimmt. Die fremden Webseiten hat Trisor zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Zum Zeitpunkt der Verlinkung waren keinerlei Rechtsverletzungen erkennbar. Eine ständige Überprüfung sämtlicher Inhalte der von Trisor verlinkten Seiten ohne tatsächliche Anhaltspunkte für einen Rechtsverstoß kann Trisor nicht leisten. Falls Trisor Rechtsverletzungen bekannt werden, wird Trisor die entsprechenden Links sofort entfernen.


9.5 Der Schadenswert der eingelagerten Gegenstände ist nach deren objektivem Verkehrswert zu bestimmen; ideelle Werte (Liebhaber- oder Erinnerungswerte) bleiben bei der Bewertung unberücksichtigt.


10. Technische Verfügbarkeit der Digitalen Plattform und des Schließfachs 


10.1 Trisor strebt im Rahmen des technisch und wirtschaftlich Zumutbaren eine bestmögliche Verfügbarkeit der Digitalen Plattform und der Schließfächer der Mieter an. Die Zusage einer jederzeitigen Verfügbarkeit kann den Kunden jedoch aus technischen Gründen nicht gewährt werden. Wartungs-, Sicherheits- und/oder Netzkapazitätsgründe sowie sonstige Ereignisse außerhalb des Herrschaftsbereiches von Trisor können zur vorübergehenden Unterbrechung der Verfügbarkeit der Digitalen Plattform und der damit zusammenhängenden Leistungen, einschließlich der Zugänglichkeit der Schließfächer, führen. Dies bedeutet, dass Sie als Mieter ggf. vorübergehend aus technischen Gründen keinen Zugang zu Ihrem Schließfach haben könnten. Für technische Schwierigkeiten innerhalb der IT-Infrastruktur der Kunden und für sonstige Schwierigkeiten des Kunden bei der Bedienung der Digitalen Plattform haftet Trisor nicht. Zudem behält sich Trisor das Recht vor, die Zugänglichkeit der Digitalen Plattform vorübergehend zu beschränken oder auszusetzen, wenn und soweit dies aufgrund von Netzkapazitäten, aus Sicherheitsgründen oder zur Durchführung notwendiger technischer Maßnahmen oder aus anderen wichtigen Gründen erforderlich ist. Trisor wird solche einschränkenden Maßnahmen oder Unterbrechungen den Kunden nach Möglichkeit vorzeitig über die Digitale Plattform bzw. per E-Mail anzeigen.


11. Vertragslaufzeit, Kündigung 


11.1 Der Kundenvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist seitens jeder Partei mit einer Frist von drei (3) Monaten bei monatlichen Zahlungen zum nächsten vollen Vertragsmonat bzw. bei jährlichen Zahlungen mit drei (3) Monaten zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres, welches mit Schließfachfreischaltung beginnt. Bestandteile des Kundenvertrages (Plattform-Nutzungsvertrag, Mietvertrag) können nicht einzeln gekündigt werden.

11.2 Wenn ein Kunde einer Preiserhöhung nach Ziffer 6.2 fristgemäß widerspricht, haben beide Parteien das Recht, das Vertragsverhältnis mit einer Kündigungsfrist von drei (3) Monaten zum nächsten vollen Vertragsmonat ordentlich zu kündigen.

11.3 Die Kündigung erfolgt elektronisch über die Digitale Plattform oder per E-Mail unter der zur Registrierung verwendeten E-Mail Adresse. Die Kündigung des Plattformnutzungsvertrages hat automatisch die Kündigung des Mietvertrages zum selben Kündigungstermin zur Folge.


11.4 Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund auf Seiten von Trisor liegt insbesondere vor:


a) wenn der Mieter mit der Entrichtung des fälligen Mietzinses länger als zwei (2) Wochen in Rückstand ist und Trisor dem Mieter erfolglos eine angemessene Frist zur Nacherfüllung von mindestens einer (1) Woche gesetzt hat; oder


b) bei Verstoß des Mieters gegen die Sicherheitsvorschriften der Ziffer 7.2 oder Abgabe einer falschen Persönlichen Versicherung.


11.5 Der Mieter ist verpflichtet, das Schließfach zum Vertragsende zu räumen. Räumt der Mieter das Schließfach nicht fristgerecht, ist Trisor berechtigt, das Schließfach auf Kosten des Mieters in Gegenwart eines Zeugen unter Aufnahme eines Protokolls von Fachpersonal öffnen zu lassen und den Inhalt des Schließfachs gerichtlich zu hinterlegen. Trisor wird den Mieter vorher hier-über schriftlich benachrichtigen. Die Kosten dieser Öffnung trägt in vollem Umfang der Mieter. Trisor ist berechtigt, die in dem jeweiligen Schließfach vorgefundenen Gegenstände freihändig zu verwerten, soweit dies zur Deckung der entstandenen Kosten erforderlich ist.


12. Datenschutz


12.1 Die Erhebung und Verwendung von personenbezogenen Daten des Kunden oder dessen Vertretern bzw. Legitimierten Personen erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung des geltenden Datenschutzrechts. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der gesonderten Datenschutzerklärung von Trisor unter https://lp.trisor.de/datenschutz/. Der Kunde erklärt im Rahmen des Abschlusses des Kundenvertrags, dass er die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hat.


12.1 Sofern der Kunde von einem Kooperationspartner der Trisor einen Gutscheincode erhält und diesen bei der Anmeldung (siehe Punkt 2.2) nutzt, um einen monetären Vorteil zu erlangen (wie z.B: Freimonate) kann es zur Verifizierung des angegebenen Daten erforderlich sein, Kundendaten zum Datenabgleich an den Kooperationspartner zu übermitteln. Kunden, die bei Anmietung des Schließfachs einen Gutscheincode nutzen, stimmen dieser möglichen Datenweitergabe unwiderruflich zu.


13. Widerrufsrecht für Verbraucher 

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Widerrufsbelehrung / Widerrufsrecht für Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie der Trisor GmbH, [ • ], Fax: [ • ], E-Mail: widerruf@trisor.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht. Ende der Widerrufsbelehrung

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14. Schlussbestimmungen 


14.1 Anwendbares Recht. Für den Kundenvertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Grundsätze des Internationalen Privatrechts, soweit zulässig. 


14.2 Erfüllungsort, Gerichtsstand. Erfüllungsort ist Berlin. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin, wenn und soweit der Mieter Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Gleiches gilt für Mieter, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben oder nach Vertragsschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich dieses Gesetzes verlegen oder ihr Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.


14.3 Änderungen. Änderungen. Trisor behält sich vor, die hierin enthaltenen Bedingungen des Kundenvertrags und insbesondere die Bedingungen des Plattformnutzungsvertrags jederzeit und ohne Angabe von Gründen für die Zukunft zu ändern. Die geänderten Bedingungen erhält der Kunde jedoch über die Digitale Plattform oder an seiner registrierte Emaildresse mindestens vier (4) Wochen vor dem Inkrafttreten der Änderung. Ist ein Kunde mit einer Änderung der Leistungen von Trisor nicht einverstanden, hat er den Kundenvertrag ordentlich zu kündigen und die Plattform nicht mehr weiter zu nutzen. Durch die weitere Verwendung der Plattform erklärt der Nutzer sein Einverständnis mit den geänderten AGB.


14.4 Sprache. Sprache. Vertragssprache und maßgebliche Sprache für die Kommunikation zwischen Trisor und dem Kunden ist Deutsch.


14.5 Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB nichtig, unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, so wird die Gültigkeit dieser AGB im Übrigen hiervon nicht berührt. Die Parteien sind in diesem Fall verpflichtet, die nichtigen, unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen durch solche Bestimmungen zu ersetzen, die in gesetzlich zulässiger Weise dem mit den nichtigen, unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen verfolgten Zweck am nächsten kommen. Gleiches gilt für den Fall von Regelungslücken.

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